Sieben Neue für Darmstadt
02.04.2025 – thorsten eisenhofer

Das Männerteam, das im Vorjahr bis zum Schluss um den Meistertitel mitgekämpft und die Saison nur knapp hinter dem HYLO Team Saar als Zweiter abgeschlossen hat, verstärkt sich unter anderem mit Luis Rühl. Der Nachwuchskader-Athlet der Deutschen Triathlon Union (DTU) schnupperte im Vorjahr für Baunatal erstmals in die höchste deutsche Triathlon-Liga rein.
Die weiteren Neuen Jonas Hofmann und David Spiekermann (zuvor VfL Wolfsburg) sollen vor allem die zweite Mannschaft verstärken, die in der 2. Liga Süd zu den Aspiranten auf die vorderen Plätze gehört.
„Aus meiner Sicht ist unsere Erstliga-Mannschaft eine der stärksten der Liga und hat deshalb keine Verstärkung in der absoluten Spitze gebraucht. Die Herausforderung besteht eher darin, die beste Mannschaft bei möglichst vielen Rennen an die Startlinie zu bekommen“, sagt Teamleiter Uwe Drescher und fügt an: „Deshalb sind wir froh, dass wir mit Luis Rühl eines der vielversprechendsten deutschen Nachwuchstalente verpflichten konnten, der uns zunächst in der Breite unterstützen und in den nächsten Jahren zu einer der tragenden Säulen des Teams werden soll. Die Zielsetzung bleibt unverändert: Wir wollen endlich den ersten Tagessieg in der Bundesliga holen und in der Gesamtwertung ums Podium mitkämpfen.“
Für das Frauen-Team wurde Saskia Haug verpflichtet. Sie war in den vergangenen beiden Jahren für die Karlsruher Lemminge beziehungswiese für die SG Karlsruhe/Neckarsulm in der 1. Liga an den Start gegangen. Die Sportgemeinschaft wurde aber nach der vergangenen Saison abgemeldet. Haug gewann im Vorjahr die Einzelwertung des Zweitliga-Rennens am Rothsee.
Neu sind außerdem Stefanie Walter (zuvor Viernheim), Linda Krombach und Olivia Logan. Die Luxemburgerin Krombach war im Vorjahr 25. der Junioren-Weltmeisterschaften, die Britin Logan 2022 schon mal Fünfte beim Junioren-Europacup im slowenischen Bled.
Die DSW-Frauen, die erstmals mit einem Erst- und einem Zweitligateam an den Start gehen, haben 2024 aufgrund vieler Ausfälle der Top-Athletinnen eine „Horrorsaison“ (Drescher) erlebt, die auf dem 14. Tabellenplatz beendet wurde.
„Deshalb bin ich sehr stolz, dass wir das Team vor allem in der Breite verstärken konnten und damit auf einen deutlich solideren Kader zurückgreifen können“, erklärt Drescher: „Ich bin mir sicher, dass wir mit diesem Team in den Top-10 der Gesamtwertung landen und bei dem ein oder anderen Rennen für eine Überraschung gut sind.“